The presentation is part of the exhibition La Cinquième Saison, curated by Annabelle Ténèze, director of the Musée du Louvre-Lens, and conceived in collaboration with the Musée du Louvre. The exhibition explores the garden as a space of mineral, aquatic and vegetal activity and cohabitation, from flourishing plants and flowing water to strolling visitors and foraging animals.
Willow grew out of the artist’s encounter with a willow tree near the house where he spends his summers in Sweden. The sculpture’s layers of circular forms refer to becoming, moving and growing. Despite bronze being a hard metal, the sculptures soft, flowing forms seem to come alive, oscillating in contemplation between plant-like patterns, organic abstraction and protective folds.
The sculpture demonstrates Tony Cragg’s practice of taking intricate shapes, patterns and structures from the natural environment and visually transforming them. The artist’s themes and diverse vocabulary of forms stem as much from his study of organic life and microbiological structures as from his work with everyday materials and modern techniques. Cragg’s work addresses fundamental questions about the relationship between body, material, object and space. Thus, the artist explores the connection between staticity and movement, technology and nature, between a rational form and the emotion it evokes.
The installation of Willow in the Jardin de Tuileries, a park that exemplifies the 16th and 17th centuries’ desire to tame the natural world as a symbol of man’s mastery over nature, also raises the question of how we can renegotiate our relationship with the natural environment and emancipate ourselves from the dominant anthropocentric dynamic that currently underlies it.
Tony Cragg im Jardin des Tuileries Paris | Paris+ par Art Basel | präsentiert von der Buchmann Galerie
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Die Buchmann Galerie präsentiert im Rahmen des Public Program der Paris+ par Art Basel die grosse Bronzeskulptur Willow von Tony Cragg im Jardin des Tuileries.
Die Präsentation ist Teil der Ausstellung „La Cinquième Saison“, kuratiert von Annabelle Ténèze, der Direktorin des Musée du Louvre-Lens. Konzipiert in Zusammenarbeit mit dem Musée du Louvre, untersucht die Ausstellung den Garten als einen mineralischen, aquatischen und pflanzlichen Raum der Aktivität und des Zusammenlebens - von wachsenden Pflanzen und fließendem Wasser bis hin zu flanierenden Besuchern und suchenden Tieren.
Tony Craggs großformatige Bronzeskulptur Willow entstand aus der Begegnung des Künstlers mit Weiden in der Nähe des Hauses in Schweden, in dem er seine Sommer verbringt. Die Schichten aus kreisförmigen Formen in dieser Skulptur nehmen Bezug auf Werdendes, Bewegendes und Wachsendes. Trotz des harten Materials der Bronze scheinen die weichen und fließenden Formen lebendig zu werden und oszillieren in der Betrachtung zwischen pflanzenähnlichen Mustern, organischer Abstraktion und schützenden Falten.
Willow verdeutlicht Tony Craggs Praxis der visuellen Anverwandlung von Formen und Strukturen aus unserer komplexen Umwelt. Craggs Themen und das vielfältige Formenvokabular entstammen ebenso seinem Studium organischer Lebensformen und mikrobiologischer Strukturen wie seiner Arbeit mit Alltagsmaterialien und modernen Techniken. Seine Arbeit befasst sich mit grundlegenden Fragen der Beziehung zwischen Körper, Material, Objekt und Raum. So erforscht der Künstler die Verbindung zwischen Statik und Bewegung, zwischen Technologie und Natur, zwischen einer rationalen Form und der Emotion, die sie hervorruft.
Mit der Aufstellung der Skulptur Willow im Jardin de Tuileries, der als repräsentativer Park des 16.-17. Jahrhunderts die Naturbeherrschung des Menschen repräsentierte, wird auch die Frage gestellt wie wir unsere Beziehung zu dieser Natur neu verhandeln und uns von der anthropozentrischen Dynamik, die ihr zugrunde liegt, emanzipieren können.
Die Skulptur ist vom 8. Oktober bis zum 29. Oktober ausgestellt.
Die offizielle Eröffnung findet am 17. Oktober vom 17:00 bis 19:00 Uhr statt.
Für weiterführende Informationen und Bildmaterial zögern Sie bitte nicht sich an die Galerie zu wenden. Kontakt: press@buchmanngalerie.com