Daniel Buren im Musée des impressionnismes Giverny, Frankreich
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Daniel Buren bespielt im Sommer 2026 die Räume des Musée des impressionnismes Giverny mit einer eigens für den Ort entwickelten künstlerischen Intervention.
Mit Plantations, travaux in situ präsentiert Buren eine neue ortsspezifische Arbeit, die sich von den Außenanlagen des Museums bis in dessen Innenräume erstreckt und einen Dialog zwischen der Landschaft Givernys und den Werken der Museumssammlung eröffnet. Ein Jahrhundert nach dem Tod Claude Monets knüpft der Künstler an zentrale Fragestellungen des Impressionismus an, insbesondere an das Interesse an den wechselnden Wirkungen von Farbe und Licht in der Natur. Während Monet oder Caillebotte das flirrende Wasser, die Landschaft oder den Himmel malerisch erfassten, verortet Buren seine Arbeiten unmittelbar im Raum, den die Besucherinnen und Besucher durchschreiten, und macht Wahrnehmung zu einem sich fortwährend wandelnden und stets neu erfahrbaren Phänomen.
Über die Landschaft Givernys verteilt, schaffen die Plantations weit ausgreifende Farbinterventionen in Blau, Gelb, Schwarz, Rot und Violett, die sich in die Vegetation des Hügels und der Gärten einschreiben und sich bis in die Ausstellungsräume hinein fortsetzen. Dort treten Burens Arbeiten mit einer Auswahl von Werken aus der Museumssammlung in Beziehung und eröffnen den Besucherinnen und Besuchern ein immersives Zusammenspiel von Natur und künstlerischer Gestaltung.
Invitation à Daniel Buren
Plantations, travaux in situ, 2026
17 July 2026 — 01 November 2026
Musée des impressionnismes Giverny, France
99 rue Claude Monet
27620 Giverny